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2021 von Natalie Schwarz

2. Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit

Am 2. Juni startete die Dialogreihe der Offensive Psychische Gesundheit in die zweite Runde - live und virtuell aus dem Café Moskau in Berlin. Im Fokus stand der Austausch der Präventionsakteur*innen und Partner*innen über Schlussfolgerungen der beteiligten Ministerien zur Stärkung der Prävention sowie die Vorstellung der Ergebnisse der Umfrage „Präventions- und Unterstützungsangebote zur psychischen Gesundheit“.
Im Rahmen der Offensive wurden über 3000 Präventions- und Unterstützungsangebote von 723 Institutionen gesammelt, die sich an unterschiedliche Zielgruppen und Lebenswelten richten. Die Abfrage hat gezeigt, dass aktuell eine Vielzahl an Angeboten zur Verfügung stehen, Betroffene sie aber häufig zu spät in Anspruch nehmen. Hierfür sind verschiedene Gründe ausschlaggebend. Im zweiten Dialogforum wurden deshalb anhand von zwei Fallbeispielen - "Doris" und "Andreas" - die Perspektiven der Betroffenen sowie deren Angehörigen, Freund*innen oder Kolleg*innen beleuchtet. Die Fallbeispiele veranschaulichen ein weiteres Mal: Um psychische Gesundheit zu stärken, gilt es vor allem präventiv zu arbeiten und Betroffenen einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützungsangeboten zu ermöglichen. Die Abfrage der Offensive Psychische Gesundheit kann ein erster Schritt sein, um diese breitere Vernetzung von Angeboten zu realisieren. Die Zusammenstellung der Abfrageergebnisse wird ab Ende Juni auf der Webseite der Offensive zugänglich sein.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten beteiligten Ministerien ihre Schlussfolgerungen aus der Offensive Psychische Gesundheit vor, die anschließend von Expert:innen aus Gesundheitspolitik und Wissenschaft sowie Betroffenenverbänden diskutiert und angereichert wurden. Es wurde deutlich, dass die Offensive Psychische Gesundheit nur ein Impuls und erster Schritt gewesen sein kann und auch zukünftig die Herausforderungen lebensweltübergreifend und proaktiv angegangen werden müssen. Gerade die Fallbeispiele haben gezeigt: Einflussfaktoren aus den verschiedenen Lebenswelten müssen individuell betrachtet werden. Zudem können die Folgen der Corona-Pandemie langfristig zu psychischen Belastungen führen. Deshalb gilt weiterhin: ein offener Umgang mit psychischer Gesundheit und eine stärkere Vernetzung von Hilfsangeboten und deren niedrigschwelliger Zugang auf der lokalen Ebene kann nur gemeinsam erreicht werden.  
Die Veranstaltung wurden durch ein graphic recording begleitet, das eindrücklich die Komplexität des Austausches und der Diskussionen wiedergibt.
Sie haben das zweite Dialogforum verpasst? Alle Aufzeichnungen finden Sie hier.

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2021 von Natalie Schwarz

Vernetzt und verletzt?: Die BARMER gegen Cybermobbing

Wenn es um Cybermobbing geht, ist die gute Seite des Internets gleichzeitig auch die schlechte: Wir können uns 24 Stunden am Tag miteinander vernetzen und in Echtzeit Informationen um die ganze Welt senden. Und wie auch im „echten“ Leben, gibt es unter den Milliarden von Usern, die täglich über WhatsApp, Instagram, Facebook und YouTube miteinander kommunizieren, natürlich auch viele schwarze Schafe. Menschen, die das schwer kontrollierbare Internet ausnutzen, um andere zu diffamieren. Oder – simpler ausgedrückt – fertigzumachen. Cybermobbing ist kein dummer Jungenstreich, sondern extrem belastend für die Opfer.

Die BARMER engagiert sich gegen Cybermobbing. Über den folgenden Link erfahren Eltern und betroffene Kinder und Jugendliche mehr darüber, was Cybermobbing ist, welche Symptome zu beobachten sind und welche Hilfe-Angebote es gibt: www.barmer.de/cybermobbing

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2021 von Natalie Schwarz

Kinder und Jugendliche bekommen immer mehr Psychotherapie

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Niedersachsen sind in psychotherapeutischer Behandlung. Innerhalb von elf Jahren hat sich die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten fast verdoppelt. Das geht aus dem aktuellen Arztreport der BARMER hervor. „Demnach benötigten im Jahr 2019 rund 72.900 Kinder und Jugendliche psychotherapeutische Hilfe, 90 Prozent mehr als im Jahr 2009. In Bremen stieg die Zahl im gleichen Zeitraum um 52 Prozent auf 7.500. Die Corona-Pandemie samt strikter Kontaktbeschränkungen dürfte dabei die Situation noch ein Stück weit verschärfen“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Niedersachsen und Bremen.

Die vollständige Pressemeldung ist hier zu finden.

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2021 von Natalie Schwarz

Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit

Die Offensive Psychische Gesundheit ist eine ressortübergreifende Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit dem Ziel, die psychische Gesundheit in allen Lebenswelten zu stärken.

Wie kann ein offener Umgang mit psychischen Erkrankungen erreicht und der Zugang zu Hilfsangeboten erleichtert werden? Diese und weitere Fragen wurden im 1. Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit am 15. und 16. April 2021 diskutiert. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

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2021 von Natalie Schwarz