Über Mindmatters
Übersicht über alle Module
MindMatters umfasst ein Schulentwicklungsmodul sowie acht Unterrichtsmodule mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die Materialien und Übungseinheiten basieren auf einem kompetenzorientierten Ansatz und sind für den flexiblen Einsatz in inklusiven Unterrichtssettings ausgerichtet.
Modul für die Schulentwicklung

SchoolMatters - Mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln
Das Schulentwicklungsmodul "SchoolMatters" ist als Basismodul für Schulen zu verstehen. Es bietet Schulen einen Rahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit und möchte sie auf ihrem Weg zur guten gesunden Schule unterstützen. SchoolMatters stellt zahlreiche Materialien zur Verfügung, mit denen mögliche Strukturen, Strategien und Partnerschaften zur Förderung der psychischen Gesundheit aller Schulmitglieder aufgebaut werden können. Außerdem enthält das Modul Anregungen zur Netzwerkarbeit und Suizidprävention.
Modul für den Unterricht in der Primarstufe (Jahrgang 1 bis 6)
Zur Förderung psychischer Gesundheit in der Primarstufe wurde im Rahmen des MindMatters-Programms ein eigenständiges Unterrichtsmodul entwickelt. Das Modul richtet sich an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 und fokussiert die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen als zentrale Voraussetzung psychischer Gesundheit. Es unterstützt Schulen im Primarbereich bei der systematischen Integration sozial-emotionalen Lernens in den Unterricht. Darüber hinaus trägt die Förderung psychischer Gesundheit nachweislich zu schulischem Bildungs- und Erziehungserfolg bei. Neben theoretischen Grundlagen umfasst das Modul praxisorientierte Unterrichtsmaterialien für den unmittelbaren Einsatz im Unterricht.
Gemeinsam(es) Lernen mit Gefühl - Eine Ressource zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen in der Primarstufe
Im Rahmen des MindMatters-Programms wurde zum Thema der psychischen Gesundheit in der Primarstufe ein eigenständiges Modul für die Arbeit im Unterricht entwickelt. Das Modul richtet sich an die Jahrgänge 1 bis 6. Im Zentrum stehen die sozial-emotionalen Kompetenzen. Es unterstützt Schulen im Primarbereich bei der Förderung von sozial-emotionalem Lernen im Unterricht, weil sozial-emotionale Kompetenzen eine wichtige Voraussetzung für die psychische Gesundheit sind. Die Förderung der psychischen Gesundheit hat positive Effekte auf den schulischen Bildungs- und Erziehungserfolg. Neben theoretischen Grundlagen bietet das Modul Unterrichtsmaterialien, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.

Module für den Unterricht in der Sekundarstufe I & II
MindMatters hat für die Arbeit im Unterricht zu verschiedenen Themen der psychischen Gesundheit für die Sekundarstufe I & II mehrere Unterrichtsmodule entwickelt. Diese Module richten sich - je nach Thema - an die Jahrgänge 5 bis 13.
Freunde finden, behalten und dazugehören. Förderung der Resilienz in der Schule
Das Unterrichtsmodul richtet sich an Lerngruppen, die sich nach einem Übergang neu zusammenfinden – beispielsweise beim Wechsel von der Grundschule in die 5. Klasse. Es fördert Teamarbeit, Kommunikation, Partizipation, eine positive Selbstwahrnehmung sowie das Zugehörigkeitsgefühl zur Schule. Das Modul umfasst drei Teilbereiche: „Beziehungen aufbauen“ für die ersten gemeinsamen Stunden mit den Klassenlehrkräften, eine fachunabhängige „Spielesammlung“ sowie das Teilmodul „Freundschaft & Zusammengehörigkeit“, das besonders für den Deutschunterricht geeignet ist. Die Materialien können darüber hinaus auch in Gemeinschafts-/Sozialkunde, Biologie, Ethik/Religion und im fächerübergreifenden Unterricht eingesetzt werden.


Mit Stress umgehen - im Gleichgewicht bleiben. Förderung der Resilienz in der Schule
Dieses Unterrichtsmodul eignet sich je nach Schulform und Leistungsniveau für die 7. bis zur 10. Klasse und vermittelt verschiedene Möglichkeiten zum Umgang mit Stress und Herausforderungen. Es ist als Erweiterung und Fortsetzung des Unterrichtsmoduls "Freunde finden, behalten und dazugehören" zu sehen. Darüber hinaus soll die Verbundenheit zur Schule gefördert werden. Das Modul lässt sich in den Fächern Religion bzw. Werte und Normen oder Ethik einsetzen, eignet sich aber auch für den Biologie-, Gemeinschafts-/Sozialkundeunterricht sowie fachübergreifenden Unterricht oder Projektwochen. Es besteht aus den zwei Teilmodulen "Coping – Konstruktiver Umgang mit Stress" und "Fang den Stress!"
Mobbing? Nicht in unserer Schule! - Gelingensbedingungen und Handlungsstrategien
Das Modul umfasst drei Teilmodule zur Förderung wichtiger Kompetenzen in den Bereichen Mobbingprävention und Gesundheitsförderung. Es unterstützt Schulen dabei, das Thema Mobbing in verschiedenen Unterrichtsfächern aufzugreifen und eine respektvolle, nachhaltige Haltung im schulischen Miteinander zu stärken. Gemeinsam können Strategien zum Umgang mit Mobbing entwickelt und gewaltfreie Kommunikation im Schulalltag gefördert werden. Neben der Sensibilisierung für Mobbingprozesse und deren frühzeitiger Erkennung vermittelt das Modul konkrete Methoden zur Konfliktbewältigung und zum Umgang mit eigenen Emotionen. Langfristig unterstützt es Schulen dabei, ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander zu etablieren. Das Modul richtet sich an die Klassenstufen 5 bis 8, bietet ergänzende Anregungen für die Grundschule und eignet sich für den Einsatz in Deutsch, Politik, Werte und Normen, Sport, Informatik, Mathematik, Kunst und Darstellendem Spiel sowie im fächerübergreifenden Unterricht und sozialen Kompetenztraining.


Rückgrat für die Seele - Umgang mit Verlust und Trauer in der Schule
Das Unterrichtsmodul bietet einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten im schulischen Umgang mit Angst, Trauer und Verlust. Die Inhalte unterstützen dabei, Verlust- und Trauerprozesse besser zu verstehen und Resilienz gezielt zu fördern. Zudem werden interkulturelle Perspektiven auf den Umgang mit Trauer aufgezeigt sowie Anregungen für die Arbeit im Kollegium bereitgestellt. Die Übungseinheiten richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10. Das Modul eignet sich insbesondere für den Einsatz in Gemeinschafts-/Sozialkunde, Ethik/Religion, Werte und Normen, Gesundheitserziehung sowie im fächerübergreifenden Unterricht.
Wie geht´s? - Psychische Erkrankungen in der Schule verstehen lernen
Das Unterrichtsmodul bietet einen Überblick über Themen und Herausforderungen, denen Schulen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen innerhalb der Schülerschaft, ihrer Familien sowie des Kollegiums begegnen können. Es umfasst Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 9 und 10, die Wissen über psychische Erkrankungen vermitteln und durch Sensibilisierung zur Entstigmatisierung beitragen. Neben der Informationsvermittlung zielt das Modul darauf ab, Stigmatisierungen abzubauen und hilfesuchendes Verhalten zu stärken. Die Materialien eignen sich für den Einsatz in den Fächern Ethik/Religion, Werte und Normen, Deutsch, Sozialkunde, Biologie, Sport sowie im fächerübergreifenden Unterricht.


Fit für den Übergang - Ressourcen stärken für Ausbildung, Beruf und Studium
Das MindMatters-Modul „Fit für den Übergang“ unterstützt Schulen und Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II dabei, Jugendliche beim Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung zu begleiten. Ziel ist es, Lernende in ihrem Bildungserfolg, ihrem Wohlbefinden und auf dem Weg ins Erwachsenenleben zu stärken und so einen gelungenen, gesunden Übergang zu ermöglichen. Das Modul besteht aus fünf Teilmodulen mit jeweils fünf Übungseinheiten. Die Themen orientieren sich an den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und an den Herausforderungen von Übergangsprozessen.
Vielfalt gemeinsam gestalten - Mit psychischer Gesundheit Demokratiekompetenzen stärken
Dieses Unterrichtsmodul kann je nach Schulform und Leistungsniveau ab der Jahrgangsstufe 5 eingesetzt werden und ist fächerübergreifend konzipiert, da die Thematik als Querschnittsaufgabe aller Fachdidaktiken verstanden wird. Es vermittelt diversitätssensible Strategien im Umgang mit Vielfalt, Diskriminierung und Demokratiekompetenzen und unterstützt die Aktivierung eigener Ressourcen. Ziel ist es, eine respektvolle und unterstützende Schulgemeinschaft zu fördern, sozial-emotionale Kompetenzen als Grundlage von Demokratiekompetenz zu entwickeln und zu stärken sowie soziale Kompetenzen, Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge und kritisches Denken zu fördern.
