Ziele von MindMatters

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MindMatters – Mit psychischer Gesundheit gute Schule machen

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MindMatters ist ein Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit für Schulen der Primarstufe und Sekundarstufe I. Es ist als Settingansatz der Gesundheitsförderung entwickelt worden und bezieht die gesamte Schule (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen, nicht unterrichtendes Personal und Eltern) sowie das schulische Umfeld mit ein.

Das ursprünglich in Australien entwickelte MindMatters-Programm wurde mit Unterstützung der BARMER, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und des Bundesamtes für Gesundheit (Schweiz) im Rahmen eines Modellversuchs an der Leuphana Universität Lüneburg an die Gegebenheiten im deutschsprachigen Raum angepasst und extern evaluiert (für die Sekundarstufe I). Nach Abschluss der erfolgreichen Modellphase (Ende 2006) haben sich die deutschen Programmträger dazu entschlossen, MindMatters langfristig weiter auszubauen und Schulen damit ein Angebot zur Förderung der psychischen Gesundheit zur Verfügung zu stellen.

MindMatters ist ein Programm, das Schulen dabei unterstützt, mit psychischer Gesundheit die Bildungsqualität ihrer Schule zu entwickeln. Es basiert auf dem Konzept der „guten gesunden Schule“ und thematisiert Aspekte wie den Aufbau und Erhalt von Freundschaften, den Umgang mit Stress, Mobbing, Trauer sowie psychischen Beeinträchtigungen und Störungen. Diese Aspekte üben einen bedeutsamen Einfluss auf die Qualität von Schule (z. B. das Lehren und Lernen) aus. Eine gute gesunde Schule richtet sich in ihrer Entwicklung auf die Dimensionen von Schulqualität aus und setzt  bei der Verwirklichung ihres umfassenden Bildungs- und Erziehungsauftrages gezielt Gesundheitsinterventionen ein. Als Weiterentwicklung der klassischen Gesundheitsförderung, die Gesundheit als zentrales Ziel hervorhebt, zielt das Konzept der guten gesunden Schule zum einen auf eine nachhaltige Steigerung der Bildungs- und Erziehungsqualität ab. Dabei wird Gesundheit vorwiegend als Medium verstanden. Zum anderen ist Gesundheit direktes Ziel schulischer Gesundheitsbildung und -erziehung (Gesundheitswissen, -verhalten, -einstellung und -bewusstsein) im Rahmen des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrages.

Die Perspektive: „Gesundheit im Dienst der Schulqualitätsentwicklung.“ Das Motto: „Mit Gesundheit gute Schule machen.“

Was erreichen Sie mit MindMatters?

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  • Verbesserung der Schulqualität durch die Entwicklung einer Schulkultur, in der sich alle Schulmitglieder sicher, wertgeschätzt, eingebunden und nützlich fühlen. So wird die Schule zunehmend zu einem Ort, an dem man gern ist.
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Lehrkräften durch die Arbeit an der Beziehungsqualität in der Schule und in den Klassen. MindMatters liefert einen Beitrag zu mehr Respekt und Toleranz.
  • Verbesserung der Lernbedingungen und Gesundheit von Schülerinnen und Schülern durch die Stärkung von Widerstandskraft und Lebenskompetenzen sowie durch das Erlernen eines hilfreichen Umgangs mit Stresserleben, psychischen Störungen, Trauer und Verlust, Mobbing und Belästigung oder anderen (schulischen) Anforderungen.